Mönchhof, 12. 8. 2026
Ulram, Zarits und Tanner über Herausforderungen im Burgenland, starke Gemeinden und Sicherheit
Auf Einladung von Landesparteiobmann Abg.z.NR Christoph Zarits und Bezirksparteiobmann LAbg. Markus Ulram fand am vergangenen Freitag der Sommerempfang der Volkspartei im Bezirk Neusiedl am See beim Heurigen Pillinger in Mönchhof statt. Als Ehrengast konnten Ulram und Zarits Verteidigungsministerin Klaudia Tanner begrüßen. Zahlreiche Funktionärinnen und Funktionäre sowie Gäste aus dem Bezirk Neusiedl am See nutzten den Sommerempfang zum persönlichen Austausch in geselliger Atmosphäre. Neben aktuellen Herausforderungen im Bezirk und im Burgenland standen dabei auch die Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Mittelpunkt.
Bezirksparteiobmann Markus Ulram zeigte sich über den großen Zuspruch erfreut: „Es ist schön zu sehen, dass so knapp 100 Funktionärinnen und Funktionäre aus unserem Bezirk zusammengekommen sind. Gerade solche Veranstaltungen zeigen, was unsere Volkspartei ausmacht: das Miteinander, der persönliche Austausch und viele engagierte Menschen, die sich tagtäglich in ihren Gemeinden und für unsere Region einsetzen. Diese gute Stimmung und diesen Zusammenhalt wollen wir mitnehmen“, betont Ulram.
Gleichzeitig nutzte Ulram den Sommerempfang, um auf aktuelle Entwicklungen im Bezirk hinzuweisen. Besonders die geplanten Großprojekte rund um Nickelsdorf sieht er mit Blick auf den Ressourcenverbrauch kritisch. „Investitionen und neue Projekte sind grundsätzlich zu begrüßen. Aber wir müssen uns genau ansehen, was sie für unsere Region bringen. Wenn mit einem Rechenzentrum und einer Wasserstofffabrik gleich zwei Projekte geplant sind, die große Mengen Wasser benötigen, müssen die Fakten auf den Tisch. Wasser ist keine unendlich verfügbare Ressource. Gerade in Zeiten von Trockenheit müssen wir besonders sorgsam damit umgehen. Gleichzeitig muss klar sein, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich entstehen und welchen konkreten Mehrwert die Menschen in unserer Region davon haben. Auch unsere Gemeinden stehen finanziell zunehmend unter Druck und werden durch besonders hohe Abzüge bei den Ertragsanteilen massiv belastet“, so Ulram.
Auch Landesparteiobmann Christoph Zarits hob die positive Stimmung und den Zusammenhalt innerhalb der Volkspartei hervor. „So viele engagierte Funktionärinnen und Funktionäre an einem Ort zu sehen, macht Mut und gibt Kraft für die kommenden Aufgaben. Wir haben starke Persönlichkeiten in unseren Gemeinden und Bezirken, die Verantwortung übernehmen und für die Burgenländer da sind. Genau diesen Zusammenhalt brauchen wir, denn gemeinsam wollen wir etwas für unser Bundesland weiterbringen“, so Zarits.
Gleichzeitig unterstrich Zarits, dass die Volkspartei ihre Rolle nicht auf Kritik beschränke. „Der Landesrechnungshof hat deutlich aufgezeigt, wie angespannt die finanzielle Situation des Burgenlandes mittlerweile ist. Mit Spannung erwarten wir auch den Bericht des Bundesrechnungshofes, der einen weiteren Blick auf die finanzielle Situation des Landes ermöglichen wird. Die Politik von Landeshauptmann Doskozil ist in dieser Form nicht mehr finanzierbar. Unser Ziel ist eine Politik, die sich an dem orientiert, was langfristig leistbar ist. Denn wenn wir diesen Kurs nicht ändern, werden die Auswirkungen am Ende alle Burgenländerinnen und Burgenländer spüren. Wir zeigen aber nicht nur auf, wo etwas falsch läuft, sondern bringen gleichzeitig unsere eigenen Ideen und Lösungen ein. Wir wollen mitreden, Verantwortung übernehmen und das Burgenland nach unseren Vorstellungen mitgestalten“, betont Zarits.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bedankte sich für die Einladung und den großen Zuspruch trotz der sommerlichen Temperaturen. „Vielen Dank, dass bei dieser Hitze so viele Menschen zusammengekommen sind. Mir ist der direkte Austausch mit unseren Funktionärinnen und Funktionären vor Ort besonders wichtig. Sie sind tagtäglich bei den Menschen und wissen, welche Themen und Fragen sie beschäftigen. Umso mehr freue ich mich, hier in Mönchhof mit so vielen ins persönliche Gespräch zu kommen“, so Tanner.
Gerade im Burgenland komme Fragen der Sicherheit eine besondere Bedeutung zu. „Das Burgenland ist Grenzland und weiß daher aus eigener Erfahrung, wie wichtig Sicherheit ist. Deshalb ist es mir auch ein Anliegen, dass die Menschen hier aus erster Hand erfahren, was sich beim Bundesheer tut und wie die aktuelle sicherheitspolitische Lage einzuschätzen ist. Wir investieren derzeit so viel in unser Bundesheer wie seit Jahrzehnten nicht mehr und setzen unseren Aufbauplan konsequent um. Jede Investition in unser Bundesheer ist eine Investition in unsere Sicherheit und damit letztlich in den Frieden. Wir brauchen ein starkes und einsatzfähiges Bundesheer, auf das sich die Menschen verlassen können“, erklärt Tanner abschließend.



